Eine Leica, ein 35iger und ein 90iger. Mehr brauchte eine ganze Generation von Bildreportern nicht, um uns mit eindrucksvollen Reportagen aus aller Welt zu beeindrucken. Letztendlich kommt man schneller zum Schuss, wenn man vorher nicht ewig überlegen muss, welches der grade mitgeführten Objektive für das jeweilige Motiv am besten geeignet ist. Und wo es, verdammt noch mal, grade wieder steckt …

Die Beschränkung auf das Wesentliche – oder „reduce to the max“, wie es auf neudeutsch-denglisch so schön prägnant heißt, bringt oft bessere Fotos nach Hause als ein ganzes Geschwader an Equipment, das bei der Arbeit eher hinderlich ist als es weiter hilft. Eine Leica M oder eine MFT-Kamera im Rangefinder-Stil mit angesetztem Objektiv. Dazu entweder zwei weitere, kleine Brennweiten oder eine Linse und etwas Zubehör. Dazu einen Ersatzakku und ein paar Speicherkarten. Das passt in die dothebag Mono_03. Dabei sieht sie nicht aus wie eine Fototasche. Eher unscheinbar ist sie die beste Versicherung gegen Diebstahl. Der Inneneinsatz kann natürlich rausgenommen werden. Dann kann man auch die Brotzeit, einen Apfel und eine kleine Getränkeflasche reinpacken.

 

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Robert Hill