Ein kleines, unscheinbares Zubehör ist die Graukarte. Viele wissen nicht, dass sie sich das Fotoleben damit viel einfacher machen können. Und vor allem: Eine Menge Zeit bei der Nachbearbeitung sparen.

Egal, ob man nun digital oder analog auf Film fotografiert: Eine Graukarte gehört in jede Fototasche. Denn die korrekte Farbabstimmung wird damit wesentlich erleichtert. Wer, wie wohl mittlerweile die meisten von uns, die digitale Bildaufzeichnung bevorzugt, kann bei schwierigen Lichtverhältnissen, sogar bei Mischlicht mit Lichtquellen unterschiedlicher Farbtemperatur, den Weißabgleich schon vor der eigentlichen Aufnahme, manuell auf die weiße Seite der Graukarte ausmessen. Die Nachbearbeitung geschränkt sich dann auf ein Minimum. Fotografen, die raw-Daten belichten, nehmen vor der Fotosession ein Foto mit der Graukarte auf und können dann sämtliche Belichtungen der Serie im Stapel vom raw-Konverter korrigieren lassen. Doch auch die Kollegen, die nach wie vor auf Film arbeiten, profitieren von einer Graukarte: Beim Negativ-Positiv-Prozess erleichtert sie das Filtern, beim Scannen von Dias und Negativen den Farbabgleich und die Kalibrierung des Scanners.


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Robert Hill