Ein staubfreier Sensor kann viel Zeit bei der Nachbearbeitung sparen. Meist ist es Staub, der sich von Zoomobjektiven angesaugt oder von der Spiegelmechanik gelöst, auf dem Chip festsetzt und dann auf den Bildern in Form von dunklen Flecken sichtbar ist. Die integrierte Sensorreinigungsfunktion der Kameras wird nicht immer damit fertig, die Kamera muss (eigentlich) zum Service. Was mit Aufwand und Kosten verbunden ist. Das kann man sich meist sparen. Denn mit dem Blasebalg kann man den Staub fast immer einfach selbst entfernen.

„Es saugt und bläst der Heinzelmann …“, der Rest ist Kulturgut. Nur, dass das auf den Typhoon-Blasebalg ebenfalls zutrifft. Und zum Reinigen des Sensors von digitalen Spiegelreflex- und Systemkameras ungemein praktisch ist. Wenn man nämlich die eigentlich dafür vorgesehene Ansaugöffnung am Blasebalg im komprimierten Zustand verschießt, kann man den Staub mit dem Rohr prima aufsaugen. Was den Vorteil hat, dass der Staub wirklich draußen ist, aus dem Spiegelkasten. Wer nur bläst, löst den Fussel. Und der bedankt sich dafür, dass er – statisch angezogen – bei nächster Gelegenheit wieder dort sitzt, wo man ihn eben noch entfernt hat: Auf dem Sensor.

Wer sich jetzt die Frage stellt, wozu der mitgelieferte, kleine Pinsel gut sein soll: Der hat auf dem Sensor-Chip der Kamera nichts verloren. Auch die Frontlinse des Objektivs würde ich damit nicht malträtieren. Aber das Kameragehäuse lässt sich damit prima reinigen, ebenso die PC-Tastatur abstauben oder ähnlich schwer zugängliche Winkel und Ecken erreichen.

Typhoon-Blasebalg

Robert Hill