Die meisten Fotografen, die ich kenne, haben ein recht ambivalentes Verhältnis zu ihren Stativen. Einerseits weiß man: Sie sind für viele Aufnahmesituationen unabdingbar. Erst recht, wenn hinterher die bestmögliche Bildqualität erwartet wird. Für viele ist das Carbon-Dreibein auch Statussymbol, mit dem man sich von der Flut der mit Smartphone knipsenden Masse unterscheiden will. So weit, so gut. Andererseits muss das oft schwere und fast immer sperrige Teil erst Mal mitgeschleppt werden. Um dann vor Ort umständlich aufgebaut zu werden. Und dann noch das Gepfriemel, bis die Kamera endlich am Stativkopf festgeschraubt ist …

Letzteres lässt sich komfortabler gestalten: Mit einem Schnellwechselsystem. Die Basis ist am Stativkopf befestigt, die Wechselplatte an der Kamera. Zunächst stört der Teller am Kameraboden noch etwas. Aber daran hat man sich schnell gewöhnt. Ebenso an die unbestrittenen Vorzüge des Q-Top-Schnellwechselsystems:

Durch exakte 30°-Rastungen gelingen Panoramen präzise

 

Die Kamera ist mit einem Klick bombenfest mit dem Stativkopf verbunden

Dank der in der Basis des Systems integrierten Wasserwaage lässt sich das Stativ perfekt ausrichten – besonders wichtig für Panoramen, die gestitched werden sollen

Drei Stativgewinde (3/8″ mit mitgelieferten 1/4″-Adapter) ermöglichen eine weitgehende Anpassung an den Stativkopf

Die Kameraplatten sind aus leichtem Aluminium und tragen kaum auf

Wer mehr Kameras als Stative hat, kann die Q-Top Wechselplatte auch einzeln bestellen.

Q-Top Schnellwechselsystem Basis-Set

Robert Hill