Es ist (fast immer) das Gleiche. Wir fotografieren. Und dann? Die meisten Fotos verschwanden früher im Schuhkarton. Manche schafften es bis ins Album. Heute ist’s nicht viel anders. Fast immer ist’s nach dem „Klick“ Schluss. Man schaut sich das Bild am Kameradisplay an. Mit etwas Glück schafft’s die Aufnahme noch in irgendeine Cloud oder wird auf einem (un-)sozialen Netzwerk herumgereicht. War’s das wirklich schon?

Kaum ein Komponist ist damit zufrieden, wenn seine Werke nie aufgeführt werden. Bei uns Fotografen sollte es genauso sein. Logisch: Nicht jede Belichtung, gleich ob auf Film oder auf Speicherkarte, schafft es als großformatiger Print an die Wand über dem Sofa oder auf eine Ausstellung. Aber die besten Fotos sollten uns den Aufwand wert sein.

Das Negativ ist die Partitur. Der Abzug die Konzert-Aufführung
Ansel Adams

Wir werden deshalb in diesem Blog verschiedene Möglichkeiten, Bilder zu präsentieren in lockerer Folge vorstellen. Vom Ausdruck bis zum passenden Rahmen.

Wichtig und oft vernachlässigt, ist ein stilvolles Passepartout, das dem Bild im Rahmen den notwendigen Raum „zum Atmen“ gibt. Dabei kommt’s auf die Präzision des exakten Schnitts an. Besser gar kein Passepartout, als ein unsauberes. Wer nur ein paar wenige benötigt, sollte lieber einen Buchbinder oder ein auf Einrahmungen spezialisiertes Fachgeschäft aufsuchen als sich mit dem Teppichcutter abzuquälen. Wer hingegen handwerklich ein wenig Geschick mitbringt und öfter mal ein Passepartout benötigt, wird feststellen, dass die Arbeit mit einem Passepartoutsschneider nicht nur Spaß macht, sondern das Gerät auch schnell amortisiert ist.

Logan Compact Elite 380-1 Compact XL Passepartoutsschneider

Robert Hill