Objektiv-Reinigungsleder. Ja gibt’s denn sowas überhaupt noch? Und vor allem: Warum? Wo doch Microfasertücher so herrlich praktisch sind…

Praktisch sind sie ja, die Microfasertücher. Und können, wenn sie verschmutzt sind, sogar in die Waschmaschine. Wo sie, wie andere Textilien aus Kunstfaser, seit Jahren für eine immer größer werdende Problematik sorgen. Denn Der unumgängliche Stoffabrieb von Fleece & Co. gelangt als mikroskopisch feine Rückstände ins Abwasser. Wo sie von den Kläranlagen nicht vollständig herausgefiltert werden können. Und damit auf dem Umweg unserer Gewässer und die Mägen der dort lebenden Fische wieder auf unsere Teller.

Das Objektiv-Reinigungsleder darf zwar nicht in die Waschmaschine, ist aber am Ende seiner Lebenszeit komplett und rückstandsfrei kompostierbar. Bis es soweit ist, kann man damit empfindliche Objektivoberflächen von Kameraobjektiven, Brillengläsern – auch Monitore und Displays – von fetthaltigen Rückständen befreien. Es ist stark schmutzaufnehmend und dank seiner ordentlichen Größe von ca. 37 × 24 cm auch für größere Flächen, wie Glasscheiben von Scannern, gut geeignet.

Objektiv-Reinigungsleder

Robert Hill