Wer braucht heute noch ein Leuchtpult? Wir haben doch Lightroom. Und zum Anschauen von Dateien braucht‘s das ja nun wirklich nicht. Wer einen Schritt weiter denkt, dem fallen dann doch ein paar Anwendungsbereiche ein, für die so eine helle Platte ganz nützlich ist. Wolltest Du nicht schon immer mal die ganzen alten Negative aus der prädigitalen Ära archivieren? Das Dia-Archiv der Eltern sichten und das eine oder andere Motiv scannen? Nicht nur zum Aussuchen. Auch um Dias digital zu reproduzieren, ist eine Leuchtplatte ungemein praktisch!

Die LED-Leuchtplatte von Kaiser hat mit den billigen Tiefzieh-Plastik-Dia-Sortierkästen, die von einer dusteren 5-Watt-Glühbirne zum Glimmen gebracht wurden, so gar nichts mehr zu tun. Obwohl sie nur acht Millimeter flach ist, sorgen LED für eine absolut gleichmäßige und farbstabile Beleuchtung mit einer Farbtemperatur von 5.000° Kelvin.

Da der Farbwiedergabeindex CRI=95 beträgt, sind diese Leuchtplatten auch ideal, um Dias und Negative damit nicht nur zu sortieren und zu beurteilen. Sondern auch, um sie mit einem Makro-Objektiv abzufotografieren und damit ins „Digitale Zeitalter“ zu konvertieren.

Extrem praktisch finde ich, dass zudem ein Lithium-Ionen-Akku integriert ist. Er wird über das mitgelieferte Netzteil geladen. Die Leuchtplatte kann dann auch ohne Stromanschluss, mobil genutzt werden. Der Betrieb ist auch über eine Powerbank möglich.

Bei Monochrom gibt’s die Leuchtplatten in drei Größen. Wer wirklich nur „digitale Diaduplikate“ von Vorlagen bis 14,8 x 21 cm abfotografieren möchte, ist mit der handlichen slimlite plano A5 gut bedient. Am universellsten ist wahrscheinlich die mittlere Größe: A4 reicht auch, um einen kompletten KB- oder Rollfilm darauf auszulegen. Oder um ein 8×10“-Dia zu digitalisieren. Wer dagegen ein großes Film-Archiv sichten und sortieren möchte, wird rasch die Vorzüge der großen A3-Version zu schätzen wissen.

Kaiser LED-Leuchtplatte A5
Kaiser LED-Leuchtplatte A4
Kaiser LED-Leuchtplatte A3

Robert Hill