Infrarot-Fotos mit der Digitalkamera? Solange man auf den tollen „Wood-Effekt“ bei SW-Fotos aus ist, braucht’s dafür nur einen IR-Filter. Auch mit den Bordmitteln von Photoshop kann man einiges erreichen, doch die Wirkung des Sperrfilters sieht dann doch noch mal ganz anders aus. Wer echte „Falschfarben-Fotografie“ mit der Digitalkamera betreiben möchte, kommt indes meist nicht um einen Umbau des Sensors herum, der für normale bildmäßige Fotografie meist über einen Filter verfügt, das Infrarotlicht komplett sperrt.

Viele gute Tipps findet Ihr hier: Heliopan Infrarotfilter. Wie Ihr an meinen Beispielen gut erkennen könnt, ist die Wirkung mit Sperrfilter – in meinem Fall dem RG 715 – eine ganz andere, als wenn man versucht, die Umwandlung Photoshop zu überlassen. Letztendlich ist es Geschmackssache, was besser gefällt und die Bildaussage des jeweiligen Motivs unterstützt. Die Versuche machen jedenfalls einen Riesenspaß und ermöglichen völlig neue Sichtweisen gewohnter Landschaften.

Blick über das Weil-Tal, an einem sonnigen Nachmittag im April

Normale SW-Umsetzung der selben Datei mit Photoshop

So sieht das Foto aus, wenn die RGB-Datei in Photoshop mit dem “Infrarot-Filter” in SW konvertiert wurde

Das selbe Motiv, fotografiert mit dem RG 715 und von der Digital-Kamera intern in SW umgewandelt. Der Vorteil dabei: Man kann den IR-Effekt schon im Sucher oder auf dem Display beurteilen

Die RGB-Datei der IR-Aufnahme will ich Euch nicht vorenthalten. Auch damit kann man mit Photoshop, z.B. in den einzelnen Farbkanälen, interessante Effekte ausarbeiten

Heliopan Infrarotfilter

Der hier vorgestellte Infrarotfilter wurde von Heliopan zur Verfügung gestellt. Auf den redaktionellen Inhalt dieses Beitrags wurde dabei kein Einfluss genommen. Wir bedanken uns herzlich für die angenehme und konstruktive Kooperation.

Robert Hill