In den Fotoforen taucht immer wieder die Frage auf, welches Objektiv sich denn für Landschaften am besten eignet. Meist folgt dann eine rege Diskussion in der jeder seine Erfahrungen mitteilt. Wenn sich der Urheber des Threads das empfohlene Sortiment zusammenstellt, ist von lichtstarken Festbrennweiten aller Bereiche bis zum Superzoom alles dabei. Dabei ist die Antwort relativ einfach: Zeit. Vor allem Zeit.

Denn gute Landschaftsfotos werden nicht erlaufen. Schon gar nicht erfahren. Sondern: Erhockt. Ein wenig Kondition und gutes Schuhwerk braucht’s dann doch, wenn man Perspektiven ablichten will, die sich von den Fotos unterscheiden, die bei Gruppenreisen entstehen: Der Bus bleibt am „Hotspot“ stehen, die Reisegruppe steigt aus und einer nach dem anderen stellt sich auf die Aussichtsplattform. Freunde, dafür braucht Ihr weder eine tolle Kamera, noch müsst Ihr Euch mit einem „Fuhrpark“ abschleppen bis der Rücken schmerzt. Für diese Erinnerungsbilder reicht auch das Smartphone.

Nur wer bereit ist, sich etwas anzustrengen, mit dem Motiv zu befassen und auf’s richtige Licht zu warten, wird mit Landschaftsbildern belohnt, die beeindrucken. Dazu braucht’s eine gute Portion Glück, zur perfekten Zeit vor Ort zu sein. Oder eben Geduld und Beharrlichkeit. Notfalls muss man auch mal ohne Foto wieder abzuziehen und zu einem anderen Zeitpunkt wiederzukommen.

Ach ja, welches Objektiv soll man dann da dann nehmen? Ehrlich gesagt: Meist reicht das, das man eh schon hat. Die meisten Landschaftsfotos entstehen mit Brennweiten zwischen 24 und 80 mm (KB-äquivalent). Und wenn man merkt, dass das nicht reicht, weiß man selbst am besten, wo’s noch fehlt und was man noch braucht…

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Robert Hill